Ranking-Faktoren – Theorien

Ranking-Faktoren – einige Theorien

Alle wollen die Ranking-Faktoren kennen. Viele verbreiten dazu Theorien. Manche dieser Theorien scheinen wie zufällig zu den Geschäftsmodellen ihrer Urheber zu passen. Hier ist eine beeindruckende Sammlung:

Man liest von „Studien zu Google-Rankingfaktoren, die wirklich relevant sein“ sollen

Studien müssen – wenn sie wissenschaftlich fundiert sein sollen – gewissen Standards entsprechen. Bei den Studien, wie sie in der Onlinemarketing-Welt immer wieder auftauchen, handelt es sich vermutlich selten um Resultate, die Forscher durch empirische Erhebungen ermittelt haben.

Immer spielt auch etwas Mainstream mit, wenn die neuesten Ranking-Faktoren präsentiert und andere für tot erklärt werden. Auch die Suchmaschinenbetreiber selbst dürften zur Unübersichtlichkeit beitragen. Denn wer will sich schon in die Karten sehen lassen …

Ist die Anzahl der Backlinks ein Rankingfaktor?

Die Anzahl der Backlinks ist heute sicher kein positiver Rankingfaktor mehr. Denn die Menge der Links besagt nichts. So können Tausende von Links auf eine Website zeigen, die von nur einer IP-Adresse stammen. Das ist kein Qualitätsmerkmal und somit auch kein Rankingfaktor, im Gegenteil.

Zählt holistischer Content zu den Rankingfaktoren?

Ja und nein. Es kommt darauf an, wie man holistischen Content definieren will. Und der Kontext der Suchanfrage spielt eine entscheidende Rolle. Bei der Suche nach einem Service für Essenslieferung interessiert keinen die holistisch erzählte Geschichte z. B. der indischen Küche. Hier will man wissen, wie Kunden das Essen bewertet haben und wie weit man fahren muss. Anders sieht es z. B. beim Thema Abnehmen aus. Doch auch hier ist zu differenzieren, was gesucht wird – und was ich im Angebot habe. Womit wir beim Thema Textlänge sind.

Wortanzahl Rankingfaktor oder nicht
Ist die Wortanzahl in einem Online-Text ein Rankingfaktor oder nicht?

Ist die Textlänge, also die Länge der Inhalte für Google ein Rankingfaktor?

Es kommt darauf an, wann es auf die Länge ankommt. Gehen wir davon aus, dass Menschen wenig Lust haben, lange Texte zu lesen. Besonders dann nicht, wenn sie in der Straßenbahn bei mäßiger Netzverbindung schnell eine Information gewinnen wollen.

  • Lange Texte sind per se garantiert kein Rankingfaktor. Es ist eine hohe Tugend des Textens und Schreibens, auf möglichst wenig Raum alle Informationen so unterzubringen, dass sie beim Leser ankommen.
  • Umgekehrt ist es auch nicht zielführend, nur kurze Texte zu veröffentlichen. Sonst gibt es womöglich Abzüge in den Bewertungen, die ein Algorithmus vornimmt.

Was also tun? Wem glauben, wenn es um die Textlänge geht?

Testen. Testen ist die Strategie. Die Internetseite, auf der Sie sich gerade befinden, hat innerhalb weniger Tage ab Veröffentlichung beeindruckende Rankings erzielt. Weil ich einige der bisherigen Regeln in Frage gestellt und experimentiert habe. Das gilt auch für die Textlängen.

Eine bisher gültige Regel lautetete: Man orientiere sich bei der Textlänge an den Top-10 in der SERPs. Die Idee dahinter: Google zeigt solchen Content, den die Nutzer lesen wollen, und somit auch in der angebotenen Länge.

Die Textlänge der Top-10 SERP ist natürlich keine Regel für den Rankingfaktor. Das ist nur ein Phänomen

Warum haben die Top 10 in den SERP oft eine auffällig ähnliche Länge? Weil es offensichtlich noch keinem Publisher gelungen war, mit weniger Wörtern eine bestimmte Information zu transportieren.

Und so schlussfolgern viele: Wenn alle dicke Bücher schreiben zu einem Thema, dann muss unser Buch auch dick werden.

Leute!

Ich zeige mit RapidRank.de, dass es nicht auf die Länge ankommt, sondern auf die inhaltliche Tiefe. Manchmal will man nicht mehr lesen als unbedingt nötig. Wer sich für eine Sportart interessiert, will womöglich ein Sportstudio finden, in dem er den Sport ausprobieren kann. Ein anderer studiert Sport und will Hintergrundinformationen.

Wie sollen wir hier mit holistischem Content beide Suchenden so bedienen, dass sie glücklich sind? Die Antwort ist: gar nicht. Es kommt daher nicht auf holistischen Content an, sondern auf differenzierenden Inhalt. Der Nutzer sollte sich an jeder Stelle einer Internetdomain orientieren können:

  • Wo bin ich gerade?
  • Für wen sind die Informationen hier gedacht?
  • Wo könnte ich von hier aus hingehen, wenn ich mehr erfahren will?
  • Wie kann ich von hier aus mit dem gewonnenen Wissen etwas anfangen?

 

 

 

 

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